Interpol – Indie-Rock mit eimerweise Melancholie

Willkommen zu einem neuen Musik-Tipp zu einer Band, die britischer nicht sein kann: Interpol. Die Jungs machen bereits seit einer Weile Indie-Rock mit  poppigen und melancholischen Noten - letzteres eimerweise. So geschehen auch auf Ihrem aktuellen Album *Marauder*.  Aufgefallen ist mir das tragische Trio mit *If You Really Love Nothing* - ein Song, der angenehm leidend und locker zugleich daher kommt. Die Gitarren haben einen angenehmen, traurigen Swing, und die Vocals in höheren Lagen erinnern mich an Muse. Und doch: Dieser Song hat meine Aufmerksamkeit vor allem aufgrund seines lässigen Musikvideos gewonnen. Beides wiederum - Musik und Video - ergänzen sich perfekt. Erstmals aufgefallen ist mir Interpol mit *Pioneer To The Falls* von ihrem 2007 erschienenen Album *Our Love To Admire*. Nur so nebenbei, das ist einer melancholischsten Stücke, die ich jemals gehört habe (gleich neben dem von The Gathering, hier ist der Beitrag)... Hoffnungslos traurig. Also genial! Eine Weile waren die Indie…

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Massive Attack – fesselnde Melodien & treibende Beats

TEILE DIESEN BEITRAG! Share on facebook Facebook Share on pinterest Pinterest Share on whatsapp WhatsApp Share on twitter Twitter Dieses Mal geht`s um eine EP (nein, kein Album) von den Kult-Musikern Massive Attack, die eindeutig viel zu wenig Aufmerksamkeit erhalten hat.Ich bin denn auch nur zufällig auf das Machwerk gestossen, als ich mal wieder YouTube in der Dauerschleife gehört habe und es tatsächlich einen sinnvollen Autoplay-Vorschlag gegeben hat. Ich war direkt gefesselt und habe zunächst nur die Musik gehört - null Ahnung, dass hier Massive Attack höchstpersönlich Hand angelegt hatten. Sprich, es hört sich nicht gleich wie typischer MA-Sound an, kommt aber  mit gewohnt gut produzierter Mucke daher. Und wenn man`s erst einmal realisiert hat, erkennt man durchaus einige stilistisch sehr bekannte Elemente.Die EP besteht aus 4 Songs, welche mit diversen musikalischen Kooperationen von hochkarätigen Musikern entstanden sind. So weit, so bekannt. Der Tonus ist insgesamt eher schwer und bedrückend, was das Duo aus…

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The Gathering – *Black Light District*: ein episches Meisterwerk

The Gathering sind seit den 90ern bekannt für ihre melancholischen Songs mit ihrem unverwechselbaren Sound. Bei *Black Light District* handelt es sich um eines ihrer epischen Glanzstücke. Zu The Gathering selbst schreibe ich an dieser Stelle nicht so viel - einfach deshalb, weil diese Band eine inzwischen recht lange Historie vorzuweisen hat. Prägnant war jedoch lange Zeit der Gesang von Anneke van Giersbergen, die mehr als ein Jahrzehnt die Rolle der "Frontfrau" inne hatte. Mir erging es nämlich auch so - ich war zuerst fasziniert von ihrer Stimme, im Zusammenspiel mit anspruchsvoller Musik. Wer die Band ein wenig kennt, weiss, dass sie für recht emotionale Musik bekannt sind. Teilweise mögen einige dies gar als "überladen" empfinden - ich und viele andere jedoch ganz und gar nicht. "Black Light District" verkörpert genau diese Ballung der Gefühle, und vereint die verschiedenen Stile, welche The Gathering bevorzugen. THE GATHERING - MELANCHOLIE AT ITS BEST Das fast 15-minütige Meisterwerk…

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Musiktipp: Soundgarden – *Boot Camp*

Heute komme ich endlich einmal zu meinen musikalischen Wurzeln: Soundgarden waren die erste Rockband, die ich kennen und lieben gelernt habe. Und zwar mit zarten 13 Jahren.Damals habe ich zufällig das Video zu *Black Hole Sun* gesehen. Bei diesem Song hatte ich mein erstes "Moment!"- Erlebnis... Nämlich "Moment, das ist ja genial!" Ich war sofort Feuer und Flamme und habe mir  erst die Single und dann das Album *Superunknown* von Soundgarden zugelegt. Was soll ich sagen: Die Songs kenne ich heute noch auswendig. Nicht nur die Lyrics, nein, jeden Takt, jeden Riff, jeden Break...Schade zwar, dass keine meiner damaligen Freundinnen sich für Rock begeistern konnte. Somit blieb ich erstmal alleine damit... Alleine habe ich mich jedoch nicht gefühlt, denn das erste Mal habe ich mich von einer Band verstanden gefühlt. Hier habe ich angefangen, mich mit Songtexten zu identifizieren. Düstere Gitarrenriffs und melancholischer Gesang haben mich erstmalig gefesselt. Zitate aus Songs habe ich auf…

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