Konzerte 2019: MUSIC. NON. STOP. Highlights

Wer hätte das gedacht: Das Jahr 2019 war in puncto Konzerte tatsächlich noch genialer als 2018. Absoluter Burner war eine Band, die zumindest in Europa durchschnittlich nur alle 10 Jahre vorbeirockt. Februar 2019: Yoav. Diesen Auftritt muss ich alleine deswegen erwähnen, weil es war irgendwie... anders. Speziell. Über Charisma und Können verfügt der Singer/Songwriter ohne Frage. Ganz sicher genauso über: Gelassenheit. Was die Akustik des Clubsounds im Papiersaal in Zürich damit zu tun hat, erfahrt ihr in meinem Konzertbericht: YOAV @ PAPIERSAAL ZÜRICH April 2019: Sam Fender. Wahrlich ein rundum gelungenes Konzert. Mit einem charismatischen, aber keinesfalls abgehobenen Sänger. Der Club war restlos ausverkauft, mehr als zurecht. Wie in meinem Konzertbericht prophezeit, wartet auf dem nächsten Zürich-Auftritt in 2020 die Halle 622 auf den Briten: Hier haben 1500 Fans Platz, im Vergleich mit zuvor 400 schon ein wenig mehr. Folgend geht`s zu meinem Konzertbericht: SAM FENDER @ PAPIERSAAL ZÜRICH: HOMME FATALE MIT…

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Leprous, The Ocean & Port Noir: Prog Metal Deluxe

Dieser Konzertabend im Plaza in Zürich am 11.11.19 beglückte seine Besucher mit dreifacher, rockiger Prog Metal Energie. Die Bühne war klein & kuschelig, die Bands gross und krachig. Port Noir - Alternative Rock mit Ambient-Einschlag Das schwedische Trio Port Noir kannte ich zuvor nicht. Umso besser, konnte ich mich so vorurteilsfrei auf ihren Sound einlassen: "Old School"-Rock, gemeinhin bekannt als Alternative Rock, gemixt mit Elementen aus Hip Hop und, ja, Pop. All das angenehm entspannt, beinahe chillig - Prog Metal war es zwar noch nicht wirklich. Und doch: der perfekte Einstimmer für The Ocean. Als Inspirationsquellen geben die Schweden unter anderem Rage Against the Machine, Daft Punk Queens of the Stone Age an. Ja, unterschiedlicher können diese Vorbilder nicht sein. Fazit am Ende des kurzen Support-Spiels: Port Noir machen alternativen, relaxten Rock, der teils in Richtung Ambient schwebt. Love Andersson (Bass, Vocals), AW Wiberg (Schlagzeug) and Andreas Hollstrand (Gitarre, Keyboard, Vocals) senden…

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Tool ist cool – Progressive Metal im Hallenstadion Zürich

Ja, Tool sind alleine deswegen schon cool, da sie im vollklimatisierten Hallenstadion in Zürich spielten. Sagenhafte 13 Jahre haben sie bis dato pausiert und jedes Bandmitglied eigene Projekte (oder Bands, wie A Perfect Circle von Maynard James Keenan) verfolgt.  Die grosse Frage lautete also: Haben sie es immer noch drauf oder spielen gelangweilt ihre Hits runter?Der Eintritt ins Hallenstadion war erstmal eine Wohltat, angesichts der Hitzewelle der Woche. Somit drohte zumindest wegen der Temperaturen kein Kollaps, wenn, dann im besten Falle vor ekstatischer Freude. Nun, ich möchte hier zunächst den Support von Tool erwähnen: Fiend. Für mich noch unbekannt, aber eine mehr als würdige Vorband - hat nicht jede Rockband in ihrem CV. Unglücklicherweise habe ich nur noch Sitzplätze in den mittleren Rängen bekommen und tröstete mich mit dem Gedanken - es hätte ja noch schlimmer sein können (war auch der einzige Trost). Denn somit waren die Bandmitglieder nicht wirklich im Detail…

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Sam Fender @ Papiersaal ZH – Homme Fatale mit Hammer-Charisma

Dass Sam Fender Potenzial hat, habe ich bereits in meinem jüngsten Beitrag angedeutet: Sam Fender - Playing God with guitars. Zwar kenne ich den talentierten Briten noch nicht lange. Doch: Alles was ich höre, ist einfach unglaublich gut. Aber, f***, der Gute ist nicht einmal Mitte Zwanzig! Und sein Auftritt im Papiersaal in Zürich war einfach unglaublich - inwiefern genau, ist schwer in Worte zu fassen.  Warum, erkläre ich euch gleich. Zunächst folgt die unumgängliche Support-Band. Weshalb "unumgänglich"? Die war nämlich superklasse, die Überraschung des Abends! "The Pale White" besteht aus fünf Iren, welche lässigen, Seventies-inspirierten Indie-Rock machen. Eine erste Recherche ergab: Die gibt`s ja schon seit den Neunzigern?! Nun denn, die halbe Stunde war definitiv zu kurz und ich setze die Jungs auf meine To Hear-List. In der Zwischenzeit empfehle ich euch die Lektüre von ihrer Website: The Pale White. VON VERSTIMMTEN GITARREN UND VERTRÄUMTEN FANS Endlich zur Hauptperson dieses Konzertberichtes:…

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Yoav @ Papiersaal Zürich: So what?

Der israel-südafrikanische Sänger Yoav ist das, was man wohl einen Lebenskünstler nennen würde. Singer/Songwriter trifft es nicht ganz.Entsprechend verlief das Konzert im Papiersaal in Zürich. Ich hatte zwei Tickets für den wirklich kuscheligen Club-Auftritt gewonnen - juche! Aber, wie soll ich es zusammenfassen - es war äusserst unterhaltsam. Ich kannte und kenne den Singer/Songwriter nicht wirklich gut, und die meisten mir bekannten Songs sind mehr als zehn Jahre alt. Ziemlich genau als sein Debutalbum *Charmed & Strange* veröffentlicht wurde, habe ich seinen grössten Hit (*Club Thing*) zufällig im Radio gehört. Mich faszinierten die poppigen und dennoch melancholischen Harmonien. Letztlich habe ich seinen Werdegang aus den Augen verloren, doch der Gute hat natürlich weiter musiziert.ZUM TEUFEL MIT DEM SOUNDCHECKNun, aufgrund seiner inzwischen langjährigen Karriere ging ich davon aus, er hätte einen gewissen Bekanntheitsgrad  erreicht - im Papiersaal war das Publikum jedoch relativ überschaubar. Der Auftritt mutierte zu einer One-Man-Band-Show, die selbst einen Steven Wilson…

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