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Sophie Hunger macht Appetit auf mehr

Sophie Hunger – DIE poppig-elektronische Neuentdeckung des Jahres 2018. Eine Schweizer Sängerin, in ihrer Heimat schon längst berühmt und beliebt – mit eindeutigem Potenzial, international erfolgreich zu sein. Und trotzdem ein Geheimtipp zu bleiben. Wie das geht? Na, genauso wie Sophie es mit ihrem neuen Album vormacht.

Zwar lebe ich bereits knapp zehn Jahre in der Schweiz, erstmals zu Ohren kam mir die Singer/Songwriterin durch Steven Wilson (hier geht`s zum Musiktipp!). Auf seinem Album *To the Bone* war sie eine der wenigen Gastsängerinnen. Dazu muss man sagen, dass es ganz sicher eine Ehre ist, von dem Meister des Progressive Rock auserwählt zu werden. Hat er in der Vergangenheit doch mit vielen grossen Grössen in der Szene kollaboriert und produziert, wie beispielsweise Opeth oder King Crimson (hier geht`s zu meinem Musiktipp!). Also: erster Stein im Brett: Check.

Ganz ehrlich, intensiv mit Sophie Hunger`s Biographie habe ich mich erst vor ein paar Wochen auseinander gesetzt. Aber die soll hier ja auch nicht das Hauptthema sein, sondern ihr neues Album *Molecules*. Das ist wirklich angenehm elektro-poppig – nur hier und da merkt man einen Jazz-Einschlag. Das jedoch auch sehr dezent. Die Songs sind kurz & knackig, wie es sich für guten Pop gehört. Man kann dem lediglich ankreiden, dass sie deshalb nicht alle gleich schnell in Fahrt kommen.

Hunger nach mehr

Das Pop-Machwerk beinhaltet einige langsame Stücke, welche zwar Sophie`s Stimme zur Geltung bringen. Meiner Meinung sind zumindest auf diesem Album die Up-Tempo Songs herausragend und mitreissend, und machen Appetit auf mehr! Angefangen mit *Tricks*, welcher seine Geschwindigkeit von Anfang bis Ende beibehält.

Wirklich sehr chillig kommt *I Opened A Bar* daher, und das sogar mit Sprachgesang – hä, was geht ab? Etwas sehr cooles, denn der Beat macht schlicht Spass und man muss unweigerlich mitgrooven!

*Electropolis* hätte man auch als Albumnamen wählen können. Aber sei`s drum, *Molecules* ist ja auch nicht unpassend. Dieser Song kommt etwas sperriger daher, ist gerade deswegen sehr spannend und vielschichtig. Klasse!

Deshalb habe ich ganz spontan entschieden, Sophie Hunger auf ihrer aktuellen Tour zu besuchen. Das kann ich mir doch nicht entgehen lassen! Insofern ihr noch Tickets ergattert – viele Schweizer Konzerte waren recht schnell ausverkauft – diese Frau ist mit ihrer starken Stimme einen Konzertbesuch sicher wert.

Anbei noch zwei Musikvideos – eines von Sophie Hunger selbst, das andere featuring Steven Wilson (oder umgekehrt?). Watch and relax…

Bild: hal-gatewood / unsplash.com

Sophie Hunger –
*Tricks*

Steven Wilson feat. Sophie Hunger –
*Song Of I*

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